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Schulprogramm

 

 

 

erstellt von       Lehrkräften

                        Eltern

                        und Schülerinnen und Schülern

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 
 

Wer sind wir 

So sind wir zu erreichen   

Der Elternbeirat der Goethe-Kepler-Grundschule

         Der Förderverein der Goethe-Kepler-Grundschule

Pädagogische Leitziele 

Regeln für das Zusammenleben in der Schule

Schulleben

Lernwerkstatt

Medienerziehung

Senior-Lehrer

Förderung von besonders begabten Schülern

Sprache und Lesen

Musikunterricht fördern 

Sport und Bewegung

Logisches Denken und Mathematik

Soziale Kompetenz 

Zusammenarbeit Schule/Eltern

        Mittagsbetreuung, Schülerhort 

Schüleräußerungen

 

Zum Schulprogramm

Unser Schulprogramm ist eine Gemeinschaftsarbeit von vielen Menschen, von Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern. Es beschreibt, was unsere Schule kennzeichnet, formuliert unser pädagogisches Selbstverständnis und beschreibt die Wege, auf denen wir diese Ziele erreichen wollen. Es soll Anregung und Orientierung für das tägliche Miteinander in der Schule darstellen.

Das Schulprogramm ist nicht unveränderlich wie ein Monument. Es passt sich neuen pädagogischen Erkenntnissen und Erfordernissen an und bleibt lebendig und aktuell durch Diskussion und die Bereitschaft, Neuem offen zu begegnen. Zu Beginn des Schuljahres 2009/ 2010 haben wir es neu überarbeitet.

 

 

 
 

Wer sind wir

Die Goethe-Kepler Grundschule ist eine von 15 Grundschulen im Stadtgebiet.

Die Goethe-Schule ging 1951 aus der damaligen, 1938 gegründeten Berthold-Schule hervor. Die Kepler-Schule, benannt nach dem Astronom Johannes Kepler, wurde 1963 eröffnet. Die Zusammenlegung der beiden Schulen erfolgte am 01.08.1998.
Die Goethe-Schule liegt inmitten des Stadtteils Frauenland am Rande des Stadtkerns. Lebhaft geht es dort zu, befinden sich doch in nächster Umgebung mehrere Schulen, u. a. eine Berufsschule, eine Realschule und zwei Gymnasien. Unmittelbar an das Schul­haus grenzt ein Gebäude der Julius-Maximilian-Universität
Goethe-Schulhaus an der Ecke von-Luxburg-Str. und Friesstraße

Die Kepler –Schule liegt im Stadtteil Frauenland, genauer in der Gartenstadt Keesburg. Das Wahrzeichen der Schule ist eine Sternwarte, die seit 1966 zur Universität gehört. Sie steht auf dem  weitläufigen Schulhof.

Die Entfernung zur Goethe-Schule, der größeren der beiden, beträgt 1,7 km.

 

Kepler-Schulhaus in der Cronthalstraße, nebenan die Sternwarte

Zu beiden Schulen gehören eigene Sportanlagen, jeweils ein eigener Schulteich und Klassenzimmer im Grünen. Fünf städtische Buslinien stellen die gute Verkehrsanbindung sicher.

Im Schuljahr 2009/10 besuchen 342 Kinder unsere Schule, davon entfallen auf die Goethe-Schule 223 Schüler.  In die jeweils zwei ersten, zweiten und dritten , sowie die drei vierten Klassen des Goethe-Schulhauses gehen 246 Kinder. Das entspricht einem Durchschnitt von 27,33 Kindern.  Im Kepler-Schulhaus verteilen sich 96 Kinder auf vier Klassen. Das entspricht einem Durchschnitt von 24 Kindern.

Zum Kollegium gehören neben der Schulleiterin Frau Kemper und ihrer Stellvertreterin Frau Walch 24 weitere Kolleginnen und Kollegen.
Das Sekretariat, mit Sitz im Goethe-Schulhaus, leitet Frau Ries.
Hausmeister Herr Lorenz versieht seine Aufgaben im Goethe-Schulhaus, Hausmeister Herr Skalka leistet seinen Teil im Kepler-Schulhaus.

Zur Schule gehören 11 Mittagsbetreuungsgruppen, sieben im Goethe- und vier im Kepler-Schulhaus.  Dort können die Kinder nach nach Unterrichtsschluss bis 13.30 Uhr oder 16.00 Uhr betreut werden. Die verlängerte Mittagsbetreuung beinhaltet eine Hausaufgabenbetreuung.

Im Goethe-Schulhaus gibt es außerdem noch einen Hort. Er bietet Betreuung mit Hausaufgabenhilfe bis 17.00 an. Hier ist eine Betreuung teilweise auch während der Ferien möglich.

Das Kollegium der Goethe-Kepler-Grundschule

 

 

 

So sind wir zu erreichen

Goethe-Schulhaus

Telefon Sekretariat:    0931/7953-380
Fax:                              0931/7953-384

Email: goethe-kepler-grundschule@wuerzburg.de

Martina Ries
Sekretärin

Kepler-Schulhaus

Telefon :                        0931/7841893
Fax:                                0931/7841895

Marianne Kemper
Schulleiterin

 

Unsere Homepage:
www.goethe-kepler-schule.de


 

Margit Walch
Stellv. Schulleiterin

 

 

 

 

 

Der Elternbeirat der Goethe-Kepler Grundschule

Der Elternbeirat besteht aus 9 Personen. Diese werden, gemäß der Richtlinien, aus den jährlich neu gewählten Elternvertretern der Klassen gewählt. An der Goethe-Kepler- Grundschule beteiligen sich alle Elternvertreter der Klassen an den Diskussionen im Elternbeirat. Sie leisten alle ihren Beitrag  zu  einem regen Austausch zwischen Lehrerkollegium und Elternschaft.

Die verschiedenen Berufe der Eltern ermöglichen der Schule ein breit gefächertes Angebot an Hilfeleistungen und Anregungen. In den Arbeitskreisen sowie im täglichen Schulalltag bringen sich die Eltern ein, z.B. bei Lesestunden oder Computerkursen. Ferner ist die Vorbereitung und Durchführung von Festen in der Schule nur gemeinsam mit Lehrerschaft und Eltern zu schaffen.

Dank der jährlichen Elternspenden verfügt der Elternbeirat über finanzielle Mittel. Speziell in Krisenzeiten, wenn der Schule nur ein kleiner oder gar keinen Etat zur Verfügung steht, können aus dieser Kasse die nötigen Anschaffungen getätigt werden.

Das angenehme Miteinander ist der beste Nährboden für weitere Entwicklungen der Schule und somit für unsere Kinder gut.

 

Der Elternbeirat trifft sich zu einer Sitzung im Kepler- oder Goethe Schulgebäude.


Kontakt zum Elternbeirat:

Elterbeiratsvorsitzender Magnus Schmidt
Stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Elke Rhein

 

 

 

Förderverein der Goethe-Kepler-Grundschule


Vorstand

1. Professor Dr. Andreas Krone
2. Herr Bernhard Müllerthann

 

Dieser Verein ist eine Antwort auf die immer knapper werdenden öffentlichen Mittel und zugleich eine Initiative der Schulleitung in Verbindung mit engagierten Eltern, die für die Schüler der Goethe-Kepler-Grundschule und damit ihren Kinder ein pädagogisch anspruchsvolles Lern- und Förderangebot sichern und erweitern wollen. Dies soll sowohl in materieller Hinsicht als auch z.B. in der Übernahme von Trägerschaften für Zusatzangebote außerhalb der Unterrichtszeiten geschehen.

Diese Unterstützung soll den bewährten Einrichtungen und Projekten, mit denen die Schule bereits in Vorleistung getreten ist, zugute kommen: Darüber hinaus sind folgende Angebote projektiert, die sich ebenfalls nur mit privaten Fördermitteln umsetzen lassen:

  • Ausbau der Schülerbücherei durch Neuanschaffung von Büchern und Abos von Kinderzeitungen
  • Erweiterung der Lernwerkstätten mit Experimentierkästen, Stereolupen, Lernsoftware und Computerausstattung
  • Ausstattung für Theater-, Musik- und Kunstprojekte
  • Unterstützung und Trägerschaft unserer Geistesblitz-Angebote
  • Hausaufgabenhilfe durch ausgebildete Lehrer

Mitgliedsbeitrag 30 € im Jahr
Darüber hinaus sind wir natürlich auch für Spenden – auch zweckgebunden – dankbar. Selbstverständlich kommen die Mittel nach dem Solidarprinzip allen Schülern zugute. Die Verwendung der Mittel wird durch den Beirat bestimmt, der wiederum der Mitgliedschaft jährlich Rechenschaft ablegt.

 

 

 

 

 

Pädagogische Leitziele


Unsere Schule ist ein Haus für Kinder. Sie ist nicht nur Unterrichtsstätte, sondern auch  Lebens-, Lern- und Erfahrungs­raum. Unsere Schüler sollen sich in ihrer Schule zufrieden und geborgen fühlen.
                                                                                                             

Das Motto unserer Schule:

Gemeinsam lernen
Zusammen feiern
Miteinander leben

 

 

Gemeinsam lernen

Das Wohlergehen unserer Schüler und ihre individuelle Entfaltung ist allen Lehrern ein Anliegen. Beim Lernen sollen unterschiedliche Begabungen und Interessen ebenso Berücksichtigung finden wie unterschiedliche Lernwege.

Beim eigenständigen und gemeinsamen Entdecken, Erkunden und Erproben der Welt machen unsere Schülern Erfahrungen, die Basis für das Lernen sind. Bei der Schulausstattung und der Unterrichtsplanung soll Erfahrungslernen angestrebt werden.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternhaus begleitet und unterstützt den Lernprozess unserer Schüler. Mit dem Einverständnis der Eltern kooperieren wir mit externen Fachdiensten.

Indem wir Leistungserwartungen transparent machen und mit den Schülern Beratungsgespräche führen, zeigen wir Erfolge und Fortschritte auf, beziehen die Schüler in die Gestaltung des weiteren Lernprozesses mit ein und übertragen ihnen Verantwortung für ihr Lernen.

Schulisches Lernen soll anschlussfähig sein und zu weiterem Lernen befähigen. Daher achten wir neben den Inhalten auch auf die Methodenkompetenz und die Leistungsmotivation unserer Schüler. 

 

 

Zusammen feiern

Gemeinsame Feiern und Feste sind Ausdruck der Freude, der Kreativität und der Zusammengehörigkeit unserer Schulfamilie.

Jahreszeitliche Feiern ermöglichen die Besinnung auf Bräuche unserer Heimat, geben Orientierung, bieten Einblick in andere Kulturen und führen an Werte heran.


Damit Feiern für alle zu positiven Erlebnissen werden, unterstützen sich alle Mitglieder der Schulfamilie regelmäßig bei der Programmgestaltung, den Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten.   

Gäste sind uns immer willkommen. Wir freuen uns über alle, die mit uns feiern.

 

 

Miteinander leben

In unserer Schule sollen sich alle wohlfühlen. Unsere Gemeinschaft wird lebendig durch das freundliche Miteinander und die gegenseitige Unterstützung. Dazu wir tragen alle bei – Lehrer, Schüler, Eltern, Erzieher, Sekretärin und Hausmeister.

Für ein harmonisches Miteinander vereinbaren wir gemeinsam Regeln, auf die wir täglich achten wollen.

Unsere Schule bereitet die Schüler auf ein Leben als mündige Staatsbürger vor. Toleranz, Solidaritätsfähigkeit, demokratische Beteiligung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen - für sich, für andere und für unsere Umwelt - sind wesentliche Erziehungsziele.  

Unsere Schule besuchen Kinder aus verschiedenen Ländern.  Es ist unser Anliegen, dass alle einander respektieren und voneinander lernen.
Die Verschiedenheit und Andersartigkeit von Menschen schätzen wir als Bereicherung unserer Gemeinschaft.

Als Schule sind wir eine Einrichtung des öffentlichen Lebens im Stadtteil Frauenland/Keesburg. Wir pflegen die Beziehungen zu örtlichen Einrichtungen und sind offen für Anliegen der Bürger.

 

 

 

Regeln für das Zusammenleben in der Schule

Unsere Schule ist für uns Kinder da. Wir wollen uns in unserer Schule wohlfühlen.  Hier können wir lernen und leben, Freunde und Spielkameraden finden und in der Gemeinschaft wichtige Erfahrungen und Erlebnisse machen.

Wo täglich so viele Menschen zusammen kommen, erleichtern Regeln das Zusammenleben. Deswegen wollen wir die folgenden Regeln einhalten:

  • Ich verhalte mich anderen gegenüber rücksichtsvoll mit Worten und Taten

  • Ich akzeptiere das Anderssein anderer Kinder, damit sich jeder in der Schule wohlfühlen kann.

  • Ich helfe anderen, wenn sie Hilfe brauchen.

Gemeinsam mit meinen Mitschülern und Lehrern

  • Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Über unterschiedliche Meinungen können wir friedlich sprechen.  Mitschüler und Lehrer helfen mir dabei.

  • Es ist schön, gemeinsam mit anderen zu lachen. Auslachen verletzt andere. Das beachte ich.

  • Ich bin höflich. Deshalb begrüße ich andere, spreche sie mit ihrem Namen an und verwende die Wörter „bitte“ und „danke“.

  • Ich bin ein guter Zuhörer und lasse andere aussprechen.

  • Beim Spielen und Toben verhalte ich mich anderen gegenüber friedlich und rücksichtsvoll. Ich lasse sie ungestört spielen.

  • Beleidigungen kränken und verletzen andere. Meine Worte und Gesten sind freundlich und höflich.
  • Im Unterricht arbeite ich gut mit und achte darauf, dass auch meine Mitschüler gut lernen können.

  • Morgens und nach den Pausen komme ich pünkt­lich zum Unterricht.

 

Im Schulhaus

  • In einem schönen Schulhaus fühlen sich alle wohl. Ich helfe mit, Ordnung zu halten und vermeide unnötigen Schmutz und Müll. Beim Betreten des Hauses putze ich meine Schuhe ab.

  • Alle Möbel, Bücher, Hefte usw. sind vom Geld der Eltern gekauft. Wir behandeln sie deshalb besonders pfleglich.

  • Im Klassenzimmer, auf den Fluren und im Treppenhaus bewege ich mich langsam und leise.

  • Ich betrete die Turnhalle erst, wenn eine Lehrkraft dabei ist. Um Unfälle zu vermeiden, verhalte ich mich in der Turnhalle besonders vorsichtig und rücksichtsvoll. Selbstverständlich ist, dass ich in Sportkleidung und ohne Schmuck turne. Das ist sicherer und hygienischer.

 

Verhalten in der Pause und Schulweg

  • Auf dem Pausenhof kann ich spielen, mich unterhalten, essen und mich ausruhen. Ich bleibe auf dem Pausenhof, weil ich frische Luft und Bewegung brauche.

  • Die Treppe zum Pausenhof kann ich zum Sitzen, Essen und um mich zu unterhalten nutzen. Zum Hüpfen und Laufen gehe ich lieber runter auf den Pausenhof.

  • Ich will, dass unser Pausenhof schön aussieht. Deswegen werfe ich Abfälle in die richtigen Behälter.

  • Wenn die Pause zu Ende ist, stelle ich mich mit meiner Klasse an der Treppe bzw. dem Pfosten an. Ich warte  an der Tür, bis ich ungehindert hineingehen kann. Besondere Rücksicht  nehme ich auf die jüngsten und kleinsten Kinder unserer Schule.

  • Wenn es draußen stark regnet oder schneit, müssen wir im Klassenzimmer bleiben. Weil es darin recht eng zugeht, ist es besonders wichtig, sich ruhige Beschäftigungen zu suchen. Ich nutze die Leseecke, mache Pausenspiele oder unterhalte mich.

  • Schneebälle und Schlitterbahnen sind auf dem Pausenhof gefährlich, weil dort viele Kinder sind. Deshalb suche ich mir andere Beschäftigungen aus.

  • Auf meinem Schulweg beachte ich die Verkehrsregeln. Beim Überqueren von Straßen bin ich besonders vorsichtig.

  • Ich gehe nicht mit Fremden mit. Wenn mich Fremde ansprechen, erzähle ich das meinen Eltern und Lehrern.

  • Ich bin auf dem Schulweg rücksichtsvoll zu anderen Menschen und achte auf deren Eigentum. 

 

 

 

Schulleben


Basteln beim Wintertraum


Der Mensch hat nicht nur Hirn und Verstand, sondern auch Gefühle, Stimmungen und Träume.

Unsere Schule ist daher nicht nur ein Ort für Lernen und Arbeiten, sondern bietet auch Raum für Fest und Feier, Leben und Lachen.

Wir legen in unserer Schule großen Wert darauf, dass die Schüler nicht einseitig kopflastig erzogen werden. Sie sollen umfassend, ganzheitlich gebildet werden, damit sie sich zu einer abgerundeten Persönlichkeit entwickeln können. Daher fordern wir die Kinder auch besonders stark im musisch-ästhetischen Bereich.


Hausmusikabend

Kennzeichnend für unser Schulleben sind:

  • Feste und Feiern im Jahreskreis:
    o   Erntedankfest
    o   Martinsfeier
    o   Hausmusikabend
    o   Adventssingen
    o   Nikolausfeier
    o   Wintertraum
    o   Weihnachtsfeiern
    o   Frühlingsfest
    o   Sportfest
    o   Schulfest
    o   Abschied der 4.Klässler


St. Martin
  • Theaterbesuche

  • Museumsbesuche

  • Konzertbesuche

  • Außerschulische Lernorte/Unterrichtsgänge

  • Ausflüge

  • Lesungen

  • Chorauftritte

  • Instrumentalgruppen

  • Zusätzliche Sportangebote

  • Teilnahme an Sportwettbewerben

  • Soziales Engagement seit vielen Jahren:
    o   Würzburger Tafel (Erntedank)
    o   Wärmestube (St. Martin)
    o   Menschenskinder (Singen in der Stadt)
    o   St. Egidio (Spielzeugsammlungen)
    o   Mwanza (Wintertraum)

 

 

Lernwerkstatt


Wir wollen unsere Schüler ermutigen, die Verantwortung für ihr Lernen immer mehr selbst zu  übernehmen. Um dies zu fördern, brauchen sie Gelegenheit, selbstständig zu arbeiten und neue Lernwege zu erproben. Die Arbeit in und mit der Lernwerkstatt ermöglicht dies.

In unseren Lernwerkstätten gibt es viele offene Regale mit Lexika, Sachbüchern und vielfältigen Lern- und Spielmaterialien, sowie eine Reihe miteinander vernetzter Computer, die auch Internetzugang haben.

 

Hier können die Kinder entsprechend ihrem Interesse und entsprechend ihrem individuellem Leistungsstand größtenteils eigenständig arbeiten.

Sie arbeiten allein, mit dem Partner oder in kleinen Gruppen. Dabei helfen und unterstützen sie sich gegenseitig.

Durch das vielfältige und anregende Angebot an Material erfahren die Kinder Freude am selbstständigen Tun.

 

 

 

Medienerziehung


Medien nehmen eine zentrale Stellung in der Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder ein. Im zunehmenden Maße beeinflussen vor Allem Fernsehen, Video und Computer das tägliche Leben der Kinder.

Deshalb hat sich die Schule zur Aufgabe gemacht, den Kindern den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln. Dabei geht es nicht nur um die Warnung vor unkontrolliertem Medienkonsum, sondern um eine bewusste und kritische Auseinandersetzung mit der Medienwelt.


Für die aktive Medienarbeit hat die Goethe-Kepler-Grundschule in zwei Computerräumen und in allen Klassenzimmern zahlreiche vernetzte Computer mit Internetzugang. Die Kinder lernen die unterschiedlichste Nutzung des Computers kennen: Unterhaltung und Vergnügen, Information und Kommunikation, Erwerb von Kenntnissen und Entwicklung von Lernstrategien. 

Verschiedene Arbeitsgruppen bieten den Kindern die Möglichkeit, die Kenntnisse im Umgang mit dem Computer und dem Internet zu vertiefen.

 

 

 

Senior-Lehrer fördern ehrenamtlich
 

Senior-Lehrer sind Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand, die sich ehrenamtlich an unserer Schule engagieren.  Dieses  Engagement ist vielfältig.


Einige Kolleginnen kommen regelmäßig zur Einzelförderung für leistungsschwächere Schüler. 

Andere unterstützen uns bei unserer schulischen Arbeit und beteiligen sich an speziellen Projekten.

Mit großem Engagement arbeiten sie mit den Kindern. Der spürbare Erfolg ist eine Freude für alle Beteiligten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch im Namen der Eltern und Kinder für ihren Einsatz.
 

 

 

 

 

 

Förderung von besonders begabten Schülern

 

Ein "Lernen im Gleichschritt" überfordert einerseits die langsameren Kinder und verhindert andererseits Lernfortschritte der begabteren Kinder. Überforderung erzeugt Aggression und Lernunlust, Unterforderung erzeugt Langeweile und Lernunlust. Nur durch entwicklungs­gemäßes und begabungsgerechtes Fördern wird die Lernbereitschaft erhalten und gesteigert.

Daher fördert unsere Schule neben den Kindern, die etwa beim Erlernen des Lesens oder im Rechtschreiben Lernrückstände haben auch solche Kinder, die besonders wissbegierig und begabt sind.

 

Die Förderung besonders Begabter ruht auf vier Säulen:

  • Binnendifferenzierung im Unterricht
    o   lehrergeleitete Differenzierung
    o   Selbstdifferenzierung im Rahmen offener  Lernsituationen
    o  
    zusätzliche Angebote

  • Fördergruppen
    o   Zusätzliche Lernangebote (Enrichment-Modell)
    o  
    außerhalb des Lehrplans
    o   ein- oder zweistündig
    o   klassengemischt
    o   keine Sonderklassen

  • Akzeleration (Beschleunigung) beim Schulbesuch
    o   Vor(vor)zeitige Einschulung
    o  
    Überspringen von Klassen
    o   Teilnahme am Unterricht in höheren Klassen

  • Mithilfe der Eltern
    o  
    Zusatzangebote im Unterricht
    o  
    Musikalische und sportliche Zusatzangebote
    o  
    Computerkurse
    o   Gestaltungsangebote
    o   Schülerbücherei, Lesepaten
    o  
    Lernwerkstätten

 

 

Sprache und Lesen

Lesen ist die Grundlage für jede Art von Bildung. Wer nicht oder schlecht lesen kann, kommt in unserer Mediengesellschaft nicht zurecht. Ob Straßenschild, Wegweiser, Zeitung, Buch oder Computer - jede Art der Informations­aufnahme geht über das Lesen geschriebener Sprache.

Für die Schule gilt, wer nicht lesen kann, ist auch schlecht in Mathematik, scheitert auch in den Sachfächern. Wer nicht liest, ist schlecht in Rechtschreiben, weil er die Wortbilder nicht speichert und ist schlecht im Aufsatz, weil er kein Gespür für Sprache entwickelt

Aus diesen Gründen haben wir uns folgende Ziele gesetzt:
  • Wir wollen den Kindern Spaß am Lesen vermitteln.
  • Wir wollen ihnen verschieden Autoren und ihre Bücher nahe bringen.
  • Wir wollen den Umgang mit Büchern schulen.
  • Wir wollen die Lesefertigkeit der Kinder schulen, ihre Leseschnelligkeit steigern.
  • Wir wollen den Eltern die immense Bedeutung aufzeigen, die das Lesen für ihr Kind hat.
  • Wir wollen über das Lesen Gemeinschaft fördern und den fairen Umgang miteinander schulen.

Auf vielfältigen Wegen wollen wir diese Ziele erreichen:

  • Einrichtung einer Schülerbücherei

  • Lesemütter, -omas für die l. und 2. Klassen

  • Zweitklässler lesen Kindergartenkinder vor.

  • Besuche in der Bücherei

  • Lesen mit Antolin

  • Vorlesetage

  • Autorenlesungen in der Schule

 

 

 

 

 

 

Den Musikunterricht fördern

Musik ausüben hat einen Wert für sich; man macht Musik, weil man Freude daran hat. Die Quelle der Freude entspringt aus der Spontaneität des musikalischen Ausdrucks einerseits und aus dem schrittweisen und mühevollen, letztendlich aber doch erfolgreichen Aneignen von musikalischen Fertigkeiten andererseits.
Darüber hinaus hat Musik viele positive Effekte für den, der sie ausübt.  Musikbetonter Unterricht fördert die soziale Kompetenz. Wer Musik macht, muss auf den Mitspieler hören und lernen, ein Teil eines Ensembles zu sein. Musik fördert die Selbstdisziplin. Kinder lernen mit Erfolgs- und Misserfolgserlebnissen umzugehen.

 

An unserer Schule spielt die Musik eine große Rolle.

  • Der Chor trägt zur Gestaltung unserer Feste bei.  Außerdem erfreut er bei Besuchen im Altersheim alte Menschen. Beim Singen in der Stadt sammeln die Chorkinder für den Verein Menschenkinder, der psychisch kranke Kinder betreut.

  • Die Instrumentalgruppe trägt ebenfalls wesentlich zum Gelingen unserer Feste bei. 

  • Besonders stolz sind wir auch auf unsere Flötenklasse. Bereits von der ersten Klasse an erlernen alle Kinder das  Flöten spielen.
      

  • Bei den Hausmusikabenden und auch bei vielen anderen Gelegenheiten haben die Kinder die Möglichkeit ihre zu Hause erworbenen Musik- und Instrumentalkenntnisse zu zeigen und damit andere Kinder zu motivieren.

  • Regelmäßig nutzen wir die Gelegenheit zur Teilnahme am außerschulischen Musikleben, z. B. Konzerte in der Hochschule für Musik, Gesprächskonzerte im Kulturspeicher

  • Musiker, die an unsere Schule kommen  (z.B. Rudi Rammig) eröffnen vielen Kindern neue Zugänge zur Musik.

  • Außerdem wird an unserer Schule auch Instrumentalunterricht durch externe Musikpädagogen angeboten.

 

 

Sport und Bewegung


Unsere Schule unterstützt die sportlichen Aktivitäten
mit vielfältigen Aktionen:

  • Erwerb des Sportabzeichens und Schwimmabzeichens

  • Bundesjugendspiele,

  • Teilnahme an der Fußballstadtmeisterschaft für Schulen

  • Teilnahme am städtischen Schwimmwettbewerb

  • Sport-AGs (Hockey, Basketball, Kung Fu)

  • Schnupperangebote von Vereinen

  • Teilnahme an Projekten für Bewegung im Klassenzimmer

  • Spiele für eine bewegte Pause

  • Sportliche Aktivitäten im Winter: Schlitten fahren, Besuch der Eisbahn

  • Beteiligung am Residenzlauf und am Gerbrunner Fackellauf

  • Gemeinsame Besuche von Basketballspielen mit den Eltern zur Weckung des Interesses an einer Mannschaftssportart

 

 

Logisches Denken und Mathematik

Logisches Denken heißt für uns, dass man aus einem oder mehreren bekannten Fakten etwas kombinieren kann, so dass z. T. auch Neues erschlossen wird.

Darum wollen wir logisches Denken an unserer Schule in besonderer Weise fördern.  

Häufig wird unseren Kindern heute zu viel Fertiges vorgesetzt,  so dass sie in geringerem Maße Gelegenheit haben, Eigeninitiative zu ergreifen bzw. selbst tätig zu werden.  Es gibt  zu viele vorgefertigte Spiele,  zu wenig freies Spiel, zu wenig Zeit, um sich selbst zu beschäftigen. So können eigene Denkstrukturen sich nur schwer entwickeln. Die Folge ist, dass viele Kinder heute Probleme haben, sich an schwierige Aufgaben heranzuwagen und keine Ausdauer haben, sich durch ein Problem „hindurch zu beißen

Durch gezielte Übungen wollen wir dem entgegensteuern. Wir wollen  z. B. durch Knobelaufgaben, Rätsel usw. Anreize schaffen, dass Denken wieder Freude bereitet, und dazu beitragen, dass Kinder nach der Lösung eines Problems das Gefühl des Stolzes und der inneren Zufriedenheit empfinden können.
 

 

Soziale Kompetenz

Unsere Schüler sollen lernen, ein verantwortungsbewusstes Mitglied unserer Gesellschaft zu werden. Deshalb ist es uns wichtig, dass sie bereits in ihrem Alter nach ihren Möglichkeiten Verantwortung für sich und andere übernehmen.  Dies geschieht in den Klassen zum Beispiel durch die Übernahme von Diensten für die Gemeinschaft, die Bereitschaft sich als Klassensprecher zu engagieren, anderen Kindern zu helfen usw.

Darüber hinaus gibt es an unserer Schule das Projekt Pausenhelfer.

 
In jedem Schuljahr machen Kinder einer 4.Klasse die Ausbildung zu Pausenhelfern. Diese dreiwöchige Ausbildung beinhaltet einen praktischen und einen theoretischen Teil.

Vom richtigen Umgang mit Pflastern bis hin zur stabilen Seitenlage wird alles Wichtige geübt. Ein Praxis- und ein Theorietest schließt die Ausbildung ab.

In jeder Pause sind zwei Helfer mit gelben Westen und Erste-Hilfe-Koffer unterwegs. Bei kleineren Unglücken stehen sie mit "Pflaster und Trost" ihren Mitschülern bei.

 

 

 

 

Zusammenarbeit Schule/Eltern

Die Zusammenarbeit Schule/Eltern soll zu einem gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein für die Bildung der Kinder und für die Ziele, Ausstattung und Konzepte der Schule führen. Sie dient damit dem gemeinsamen Interesse von Schule und Elternschaft an einer sachgerechten und dem individuellen Umfeld der Schule entsprechenden Ausbildung der Kinder.

Zu diesem Zweck ist ein ständiger gegenseitiger Informationsaustausch sowie die Diskussion und Entwicklung von schulischen und außerschulischen Aktivitäten erforderlich. In der Elternarbeit können schulische und außerschulische Probleme diskutiert und behandelt, neue Lehr- und Lernangebote - auch mit Elternunterstützung - entwickelt, die Schule bei der sachlichen und personellen Ausstattungen unterstützt sowie ein soziales und persönliches Umfeld geschaffen werden, das die Freude der Kinder an ihrer Schule und auch ihre Lern- und Ausbildungsmöglichkeiten steigert

Forum für die Elternarbeit ist der Elternbeirat.  Aber auch über dieses Gremium hinaus gibt es viele wichtige Formen der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule.


Lesemütter helfen Kindern beim Lesen lernen
  • Beteiligung an unterrichtlichen Projekten, 
    wie zum Beispiel Lesemamas, gesundes Frühstück
  • Begleitung bei Unterrichtsgängen und Ausflügen
  • Organistation von gemeinsamen Veranstaltungen
  • Übernahme von Kursen z. B. Computerkurse,
    Geistesblitzangebote
  • Einbringen von beruflichen Expertenwissen 
    in den Unterricht


Je mehr Eltern in die Elternarbeit auf den verschiedensten Ebenen der Zusammenarbeit einbezogen sind, desto mehr bildet sich auch ein Gemeinschaftsgefühl zwischen Schule, Kindern und Elternschaft.

Durch den Wechsel in der Elternschaft erhält die Schule auch immer wieder aktuelle Impulse aus außerschulischen Bereichen. Die Eltern können durch ihren unterschiedlichen persönlichen und beruflichen Erfahrungshorizont zu einer Bereicherung des schulischen Lebens beitragen.

 

 

Mittagsbetreuung

Seit 1993 Jahren besteht an der Goethe-Kepler-Grundschule eine Mittagsbetreuung. Aus der anfänglich einen Gruppe sind mittlerweile 11 Gruppen (7 Gruppen im Goethe-Schulhaus und 4 im Kepler-Schulhaus) entstanden.

Dort können die Kinder nach Unterrichtsschluss bis 13.30 Uhr oder 16.00 Uhr betreut werden. Die verlängerte Mittagsbetreuung beinhaltet eine Hausaufgabenbetreuung.


Schwerpunkte der Betreuung:

  • Spielphasen, Ausruhen, Erholung

  • Sachgespräche, Rollenspiel, Puppenspiel usw.

  • Ganzheitliche Förderung nach Fähigkeiten,

Interessen und Neigungen

  • Förderung der Sprachkompetenz

  • Förderung der Kreativität

  • kleine Gruppenfeste im Jahreskreis

  • Erwerb von sozialen Kompetenzen

  • Kooperation mit dem Lehrerteam

Zusammenarbeit mit den Eltern
 

 

Schülerhort

Seit September 2003 besteht an der Goethe-Kepler-Grundschule ein Schülerhort. Hier können die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Jahrgangsstufe nach dem Unterricht bis 17.00 Uhr betreut werden.

Wenn Sie möchten,

  • dass Ihr Kind nachmittags gut aufgehoben ist,

  • dass Ihrem Kind bei den Hausaufgaben geholfen wird,

  • dass Ihr Kind die Möglichkeit hat, ein warmes Mittagsessen zu bekommen,

  • dass Ihr Kind gemeinsam mit Gleichaltrigen seine Freizeit sinnvoll gestalten kann,

dann können Sie sich gerne mit der Hortleiterin, Frau Dehlan, in Verbindung setzen. Die Kosten für die Hortbetreuung können vom Jugendamt unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden. Darüber beraten wir Sie gerne im persönlichen Gespräch.

Öffnungszeiten:

Mo – Fr                 ab Unterrichtsende bis 17.00 Uhr
in den Ferien                         9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Im August und in den Weihnachtsferien ist der Hort geschlossen.